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Exzellenzinitiative: Worauf sich die Minister am Dienstagabend verständigt haben

Die Wissenschaftsminister aus Bund und Ländern haben am Dienstagabend eine Teileinigung in Sachen Exzellenzinitiative erzielt. Demnach soll die Zahl der Exzellenzcluster künftig bei 45 bis 50 liegen, die jährliche Förderung pro Cluster soll sich in einer Bandbreite zwischen drei und zehn Millionen Euro bewegen, inklusive Programmpauschale. Die von der international besetzten Imboden-Kommission vorgeschlagene Universitätspauschale, gedacht als zusätzlich zum Cluster-Geld gezahlter Bonus für die Universitätsleitung, ist seit Dienstag ebenfalls gesetzt. Noch unklar ist, ob sie als bestimmter Prozentsatz der Fördersumme gewährt wird oder als Festbetrag, der dann bei allen Clustern gleich wäre.

Bereits vor Dienstag war unstrittig, dass die Exzellenzinitiative mit nur noch zwei Säulen in die nächste Förderperiode gehen wird und die eigenständige Förderung von Graduiertenschulen auslaufen wird. So hatten es auch die internationale Experten vorgeschlagen.

Doch während die Wissenschaftsminister die erste Säule (die Cluster) von ihren Rahmenbedingungen her nun weitgehend festgeklopft haben, steht bei der zweiten Säule nicht einmal die Bezeichnung fest. Hier liegen vor allem Bund und Länder noch weit auseinander. Während auf Länderseite zuletzt wieder von bis zu 15 Exzellenzuniversitäten die Rede war, nehmen Bundesministerin Johanna Wanka und ihre Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen die andere Extremposition ein: Sie wollen ...

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