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Akkreditierung: Jetzt warten alle auf die neue Ministerin

Der Erwartungsdruck war groß, und immerhin: Nach ihrer gestrigen Sondersitzung zur Zukunft der Akkreditierung von Studiengängen haben die KMK-Amtschefs die Hoffnung, dass eine Einigung doch noch möglich ist. Wobei man fairerweise sagen muss: Sie haben wieder mal die Hoffnung.



Das Auf und Ab der Verhandlungen habe ich in verschiedenen Blogeinträgen beschrieben, daher gleich zum Verhandlungsergebnis. Der geplante Staatsvertrag soll in seiner ursprünglichen Form , das heißt: ohne Sonderregelung für Mecklenburg-Vorpommern, verabschiedet werden. Ebenso die dazu gehörende Begründung. Wie berichtet, hatten nach dem Widerspruch Hessens auch die anderen Länder den zwischenzeitlich gefundenen Kompromiss aufgekündigt und einer offiziellen Extra-Wurst für MV eine Absage erteilt.

Jetzt könnte man denken: Alles klar, Mecklenburg-Vorpommern hat nachgegeben. Wer so schlussfolgert, unterschätzt indes die Mehrdimensionalität, man könnte auch sagen: die mitunter eigenwillige Kreativität, einer Riege zum Teil altgedienter Spitzenbeamten. Denn nach dem Vertrag und der Begründung kommt die dritte Ebene: Die Verordnung. Und die wiederum, so der Plan der KMK, soll zwei Teile enthalten. Der erste Teil soll die Regelungen aufzählen, die für alle Länder gleichermaßen und verbindlich gelten. Den zweiten Teil aber kann dann jedes Land für sich regeln. Und da seine jeweiligen Sonderfälle hineinschreiben. Auch Mecklenburg-Vorpommern.


Also ...

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