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In eigener Sache

Foto: Boris Streubel.

Liebe Leserinnen und Leser,

 

vergangenes Frühjahr, als der erste Lockdown bevorstand, habe ich Sie um Unterstützung für meinen Blog gebeten. Das war, als absehbar wurde, dass mir ein Großteil meiner Einnahmen aus Moderationen und Vorträgen wegbrechen würde. 

 

Hunderte von Ihnen haben mir in den drei Monaten danach durch ihre freiwilligen Spenden tatkräftig dabei geholfen, dass ich meine journalistische Arbeit unvermindert fortsetzen konnte – und dass alle Artikel für alle zugänglich geblieben sind.

 

Im Sommer dann verbesserte sich die wirtschaftliche Lage für mich, was mit dem Trend zu digitalen Formaten, zu Hybrid-Veranstaltungen und zu kleineren Live-Diskussionsrunden zusammenhing. Woraufhin ich optimistisch genug war, um meinen Aufruf um Unterstützung zu beenden.

 

Leider sehe ich nun, dass die Lage dauerhaft schwieriger bleibt für einen freiberuflichen Journalist, der seinen Blog ausschließlich über seine sonstigen journalistischen Arbeiten, vor allem aber über Einkommen aus Präsenzveranstaltungen finanziert. Die Lage ist nicht so dramatisch wie zu Beginn des ersten Lockdowns. Aber es ist nicht absehbar, ob und wann mein Vor-Corona-Geschäftsmodell, was über Jahre so gut lief, wieder funktionieren wird.

 

Deshalb habe ich mich jetzt schweren Herzens entschieden, die Finanzierung meiner journalistischen Arbeit und meines Blogs dauerhaft umzustellen. Im Klartext bedeutet das: Ich werde Sie von nun an dauerhaft bitten, meine Arbeit, wenn Sie sie häufiger nutzen und als gewinnbringend empfinden, zu unterstützen. Natürlich vollkommen freiwillig und in beliebiger Höhe. 

 

Ich habe drei Ziele. Ich möchte meine Aufgabe als Journalist weiter möglichst gut, unabhängig und verantwortungsvoll erfüllen. Ich möchte meinen und den Lebensunterhalt meiner Familie bestreiten. Und ich möchte, dass alle Artikel für alle Leser unabhängig von ihrem Geldbeutel offen bleiben.

 

Sie können sich vorstellen, dass mir diese Veränderung nach so langer Zeit nicht leichtfällt. Dennoch hoffe ich auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Und habe wenigstens einen kleinen Ausgleich für Sie: Ab 18. Januar werde ich einen wöchentlichen Newsletter anbieten mit meinen aktuellen Artikeln. Natürlich ist auch dieser kostenlos und setzt keinerlei Commitment Ihrerseits voraus. 

 

Wenn Sie Interesse am neuen Newsletter haben, senden Sie bitte eine E-Mail an folgende Adresse: newsletter@jmwiarda.de. Bitte beachten Sie, dass der Newsletter nur an dieselbe Mailadresse versandt werden kann, die für die Bestellung verwendet worden ist. 

 

Alle weiteren Informationen, wenn Sie meinen Blog unterstützen wollen, finden Sie hier.

 

Mit bestem Dank und guten Wünschen

Ihr Jan-Martin Wiarda

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Kommentare: 3
  • #1

    Oliver Locker-Grütjen (Montag, 11 Januar 2021 11:32)

    Lieber Herr Wiarda,
    vollstes Verständnis. Gute journalistische Arbeit hat ihren Preis!
    Daher: weiter so

  • #2

    Heiner Dorian (Montag, 11 Januar 2021 15:24)

    Lieber Herr Wiarda,

    ja das ist vollkommen in Ordnung und verständlich. Bewahren Sie bitte Ihre Unabhängigkeit und Geradlinigkeit,
    die so vielen anderen fehlt.

    Viel Glück!

  • #3

    Manfred Ronzheimer (Montag, 11 Januar 2021 15:26)

    https://www.youtube.com/watch?v=OV5_LQArLa0