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Die Kandidatin

Karin Prien ist Mitglied in Laschets "Zukunftsteam" und könnte Bundesbildungsministerin werden. Egal, wie die Wahl ausgeht: Für Anja Karliczek ist der Abschied aus dem BMBF damit so gut wie besiegelt.

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Artikelbild: Die Kandidatin

Karin Prien (CDU) ist seit 2017 Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Foto: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

ARMIN LASCHET HAT sein "Zukunftsteam" vorgestellt, mit dem er doch noch die Wende im Bundestagswahlkampf schaffen will. Viele Beobachter, auch in der CDU, bezweifeln, dass ihm das gelingen wird. "Merz als einziger CDU-Star, sonst wenig Prominenz – da fehlt das Zugpferd", befand der Spiegel . "Hektisch zusammengeschustert" sei die achtköpfige Truppe, findet die Tagesschau . Der Tagesspiegel spricht heute von "maximal" der zweiten Reihe von Laschets Partei, die der bislang unglücklich agierende Bundeskanzlerkandidat präsentiert habe.

Die Herausforderung für Laschet: Nach 16 Jahren Merkel muss er irgendwie den Spagat zwischen Kontinuität und einer gehörigen Portion Neuanfang hinbekommen. Insofern wundert es nicht, dass er mit Ausnahme einer CSU-Staatsministerin kein amtierendes Mitglied der Bundesregierung als Team-Mitglied vorgestellt hat. Denn der Teil mit dem Neuanfang gelingt Laschet schon so kaum, und ganz sicher geht er nicht mit altbekannten Gesichtern aus der "ersten Reihe".

Mitglied im Team zu sein, bedeutet auch für den ...

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Kommentare

#1 -

McFischer | Mo., 06.09.2021 - 11:31
Von gut informierten Freunden & Bekannten aus Schleswig-Holstein kann ich über Prien nur Gutes weitergeben. Aktiv, interessiert, ausgewogen - und das in einem Bundesland, das hochschulpolitisch immer etwas schwierig ist (Sparzwänge...).

#2 -

Dörte Ferber-Laßett | So., 12.09.2021 - 13:12
Frau Prien ist gewiß eine annehmbare Kandidatin für die Position, wenn es um die Qualifikation und Reputation geht. Im Fall der Vorgängerin spielten offenbar andere Dinge eine Rolle. Die Zeit, daß man auf solchen Posten "lernen" kann, ist einfach nicht vorhanden.

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