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IHS goes DATI

Warum das Programm "Innovative Hochschule" (IHS) ein entscheidender Booster sein kann für die künftige Agentur für Transfer und Innovation. Ein Gastbeitrag von Florian Berger, Nadia Galati und Maria Stalla.

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Artikelbild: IHS goes DATI

Nadia Galati, Florian Berger und Maria Stalla (von links). Fotos: privat.

BEREITS SEIT LÄNGEREM werden in Deutschland Konzepte für eine neue Agentur zur Stärkung des Wissens- und Erkenntnistransfers aus der Wissenschaft in die Gesellschaft diskutiert. Auch in den Koalitionsvertrag hat es bekanntlich eine "Deutsche Agentur für Innovation und Transfer" (DATI) geschafft. Ende März hat ein Eckpunktepapier des BMBF dieses Ziel aufgegriffen. Bei Unterschieden im Detail: Alle Konzepte fokussieren auf die Verknüpfung von Hochschulen und Akteuren in ihren jeweiligen Regionen. Gerade auch die DATI des BMBF-Eckpunktepapiers greift damit das Prinzip regionaler Cluster auf und knüpft so an bereits vorhandene Programme mit ähnlichen Zielsetzungen an, etwa an die Bund-Länder-Initiative "Innovative Hochschule" (IHS). Insofern erscheint es uns wichtig, eine Kohärenz mit existierenden Fördermaßnahmen von Bund und Ländern sicherzustellen – und so Synergien für einen möglichst schnellen Aufbau der DATI zu nutzen.

Basierend auf den Erfahrungen, die wir bei der Durchführung verschiedener Evaluationsprojekte zu Transfer- und Clusterprogrammen in ganz Europa und insbesondere zur IHS gesammelt haben, möchten wir aus unserer persönlichen Sicht als Beratende und Forschende im ...

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Kommentare

#1 -

Gründer | Do., 12.05.2022 - 12:05
Na ja.



"Ohne Transferstrukturen vor Ort werden regionale Transferaktivitäten nicht funktionieren."



Das Problem ist doch gerade die schlechte Qualität der lokalen Techtransfer-Strukturen. Freilich gilt das nicht nur für die Transferstellen der Hochschulen, sondern ebenso für freiberufliche "Regionalcoaches", die bereits jetzt im Rahmen anderer Programme tätig sind: Bei denen handelt es sich nämlich regelmäßig um von Konzernen wie Bayer geschaßte Mittelmanager oder um Unternehmensberater. Beide Sorten haben noch nie im Leben etwas gegründet, greifen aber gern die staatlichen Subventionen ab. Die Gefahr ist, daß diese Leute künftig auch noch bei DATI absahnen, wie bisher ohne echte Qualitätskontrolle. Sattelberger müßte das auf ...

#2 -

Forschungsreferent | Mi., 18.05.2022 - 14:03
Wenn ich die Diskussion um die DATI verfolge, fällt mir eines auf: Was dort entstehen soll, ist schon wieder völlig überladen mit Aufgaben, Missionen, Rollen etc.



Ich wünsche mir mehr Pragmatismus. Was heißt Pragmatismus? Wenn es in Deutschland über die DFG ein etabliertes Instrument für die grundlagenorientierte Forschung gibt, dann es reicht meiner Meinung nach vollkommen aus, wenn die DATI den anwendungsorientierten Spiegel darstellt.



Das was man aber aktuell alles auf die DATI "lädt", ist keine klasissche bundesweite und einheitliche Förderorganisation mehr. Es ist ein Koloss, den ich im z. B. im Eckepunktepapier des BMBF schon wieder nicht mehr richtig ...

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