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Das Ende der Schulschließungen

Die Regierungschefs versprechen, dass Kitas und Schulen in künftigen Corona-Wellen offen bleiben. Was zeigt: Zumindest eine Lektion aus der Pandemie haben sie gelernt. Andere stehen dagegen noch aus. Welche zugunsten von Kindern besonders wichtig wären.

ES IST EIN VERSPRECHEN, das Schlagzeilen machen sollte. Am besten auf Seite 1 der Tageszeitungen. Denn es bedeutet, dass Bund und Länder eine Lektion der Corona-Pandemie gelernt haben. Zumindest diese eine.

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben gestern im Protokoll ihrer Sitzung festgehalten: "Wir werden Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offenhalten." Punkt. Kein Wenn und Aber. Kein "Möglichst". Kein Abhängigmachen von Inzidenzen mehr oder von möglichen neuen Virusvarianten. Und auch kein: "Aber flächendeckender Wechselunterricht ist in Ordnung."

Bund und Länder räumen mit ihrem Beschluss einen Fehler ein

Zu dieser Eindeutigkeit haben sich zuvor vor allem die Länder nie durchringen können. Sie räumen damit zugleich ein: Es war ein Fehler, bei der Eindämmung der Neuinfektionen immer wieder zuerst und vor allem die junge Generation in ihren Rechten und sozialen Bedürfnissen einzuschränken. Besonders krass war die Schieflage in den ersten Wellen, als die Kinder und Jugendlichen wochenlang zu Hause hockten, während die – im Schnitt viel stärker gefährdeten Erwachsenen – jeden Tag ins Büro ...

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Kommentare

#1 -

Heinicke | Fr., 03.06.2022 - 20:46
...den Inhalt des Artikels wünschte ich mir auch in jeder Zeitung/Fernsehen etc. aber/und

ich möchte vor allem auf den letzten Absatz wie folgt antworten: Allein der Glaube fehlt mir". Aus eigener Erfahrung als aktive Mutter/mittlerweile Oma sehe ich, wie immer mehr die Schulen einschl. Personal kaputtgespart werden und dieses sehe ich seit über 30 Jahren. Es wurde durch die Pandemie nur sichtbarer. In den Schulen fiel/ fällt der Schwimmunterricht , die Klassenfahrten und viele Angebote aus und es ist seit vielen Jahren eine Mangelwirtschaft. Allein in NRW können mindestens 1 Million Kinder nicht schwimmen. Wartezeit, 3-5 Jahre in den kommunalen ...

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