In eigener Sache

LIEBE LESERINNEN UND LESER,
ich kenne das bei mir selbst: Ich lese gern und viel online, weil die Nachrichten dort schnell verfügbar sind und je nach gewählter Seite viel spezieller sind, als die meisten Printmedien sie abdecken könnten. Wenn ich dann irgendwo auf eine Bezahlschranke stoße, ärgere ich mich. Erstmal. Dann sage ich mir: Ist doch eigentlich klar. Qualität gibt es nicht umsonst. Besonders wenn es sich um Themen handelt, die abseits des Mainstreams liegen, der sich noch am ehesten über Werbung finanzieren lässt. Insofern: Wenn mein Interesse groß genug ist, zahle ich.
Allerdings: Nicht alle Menschen haben genug Geld, um für Nachrichten, die ihnen wichtig sind, zu zahlen. Zum Glück gibt es verbilligte Angebote, etwa für Studierende. Trotzdem führt das entstehende "Information Gap" dazu, dass der Grad des Informiertseins am Ende auch vom Geldbeutel abhängt. Das finde ich in einer Gesellschaft, die offen und partizipativ sein will, zunehmend problematisch. Doch kann man den Nachrichtenmedien, besonders denen mit hoher Spezialisierung, keinen Vorwurf machen. Sie müssen ihr wirtschaftliches Überleben sichern, und das fällt vielen inzwischen sehr schwer.
Trotzdem habe ich mich, wie Sie wissen, entschieden, meinen Blog für alle Leser*innen offen und kostenfrei zu lassen – inklusive ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Neuen Kommentar hinzufügen