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Künstliche Intelligenz, echte Überforderung

Während ChatGPT und Co. längst zum Alltag der Schüler:innen gehören, fehlt es vielen Lehrkräften an Know-How, Zeit und Unterstützung. Dabei ist die Digitalisierung nicht einmal die größte Herausforderung an den Schulen, zeigt die neue Schulbarometer-Umfrage.
Auszug Grafik aus dem Schulbarometer 2025 zum Umgang von Lehrkräften mit KI-Tools.

Grafik: Auszug aus dem Schulbarometer 2025 der Robert Bosch Stiftung.

IST DAS PÄDAGOGISCHER ZUKUNFTSPESSIMISMUS oder verantwortungsvolle Skepsis? Die Lehrkräfte in Deutschland fürchten laut der neuen, repräsentativen "Schulbarometer"-Umfrage überwiegend negative Auswirkungen durch ChatGPT und Co. 61 Prozent fürchten um die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten ihrer Schüler, 60 Prozent um ihr kritisches Denkvermögen. Ein weiteres Zeichen, wie nachhaltig sich die Digital-Debatte in der Bildung gedreht hat. 

Unterdessen treffen sich am Donnerstag und Freitag die Bildungsminister der Länder auf Schloss Bothmer in Mecklenburg-Vorpommern zu ihrer regelmäßigen Konferenz, und schon beim traditionellen Kaminabend am Mittwoch soll es dabei erneut um den Umgang mit Handys und Social Media gehen – und sicher um die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) angeregte Debatte über ein mögliches Verbot etwa für Unter-16-Jährige. Bayerns CSU-Ministerpräsident Markus Söder hatte ihren Vorstoß prompt als "totalen Quatsch" und "realitätsfremd" abgekanzelt, doch im Podcast Table Today hielt Prien dagegen: Das Thema sei "so ernsthaft", dass man die nötige Debatte nicht "mit so einer rhetorisch starken, ...

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Kommentare

#1 -

E. Simsch | Fr., 27.06.2025 - 18:25

Digitalkompetenzen sind vielfältig, der enge Fokus auf KI bringt da m.E. nicht weiter: 
In dem Kompetenzrahmen sind viele Kompetenzen beschrieben, die in einem Kollegium von Lehrenden wahrscheinlich auch alle vorhanden sind, bzw. gezielt miteinander geteilt und weiter aufgebaut werden können. 

https://joint-research-centre.ec.europa.eu/digcompedu_en

 

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