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Roadmaps, Gesetze und Milliarden

Dorothee Bär löst die Bremsen bei der Hightech-Agenda – und steht schon vor den nächsten Herausforderungen.
Puzzlestücke, die ineinandergreifen.

Bild: PIRO / Pixabay.

DAS KONZEPT der "Hightech-Agenda Deutschland" (HTAD) kam schnell, wurde viel gelobt – und dann begann das monatelange Warten auf die Umsetzung. Wissenschaftsexperten, Wirtschaftsverbände, Hochschulen und Forschungsinstitute klopften zunehmend ungeduldig an die Tür von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU). Die Abgeordneten der eigenen Koalition sperrten nach Koalitionszwist und mangels belastbarer Details Milliarden an Agenda-Mitteln .

Doch es sieht so aus, als wäre der Knoten gerade am Platzen. Bär hat die – immer noch nicht vollbesetzte – HTAD-Stabstelle in den Führungsstab gezogen . Dem Haushaltsausschuss wurde Plan um Plan vorgelegt, bis zunächst die drängendsten Haushaltssperren wegfielen, darunter die zum 1000-Köpfe-Plus-Programm oder zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Vergangene Woche folgte der Großteil vom Rest für 2026.

Der Roadmap-Prozess ist gestartet, erste sogenannte Partnerdialoge mit Wissenschaft und Wirtschaft zu den sechs HTAD-Schlüsseltechnologien haben stattgefunden, etwa für klimaneutrale Mobilität. Und das Ministerium legt sich fest: Die integrierten Technologie-Roadmaps sollen bis Mitte des Jahres veröffentlicht werden.

Das Kabinett beschloss die lange überfällige Flexibilisierung des Besserstellungsverbots für gemeinnützige Forschungseinrichtungen, und auch beim Forschungsdatengesetz, das die Ampel schuldig geblieben war, macht Bärs Ministerium Druck: Der Referentenentwurf liegt ...

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