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BMBF: Bislang keine Mittel für Bund-Länder-Dauerstellenprogramm eingeplant

Ministerium beantwortet parlamentarische Anfrage der Unionsfraktion und macht dabei keine Angaben zum Zeitplan. Dabei steht Bettina Stark-Watzinger unter Termindruck.

DIE AUSSAGE ist so kurz wie eindeutig. "Im Jahr 2024 stehen keine Mittel hierfür zur Verfügung", beantwortet das BMBF eine aktuelle parlamentarische Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wieviel Geld die Bundesregierung für ein "etwaiges Programm zum Ausbau von Dauerstellen in der Wissenschaft" zur Verfügung stellen werde. Und was das nächste Jahr angeht, könne laut Ministerium zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe gemacht werden, "da das Haushaltsaufstellungsverfahren derzeit noch nicht abgeschlossen ist".

Die Unionsfraktion bezog sich mit ihrer Anfrage auf einen sogenannten Maßgabebeschluss des Bundestags-Haushaltsausschusses . Der hatte im Herbst 2023 mit den Stimmen der Ampelfraktion verlangt, dass BMBF-Chefin Bettina Stark-Watzinger (FDP) bis diesen September über eine mögliche Bund-Länder-Vereinbarung für ein befristetes Programm zum Ausbau wissenschaftlicher Dauerstellen neben der Professur berichten muss.

Ein solches Programm hatte schon der Ampel-Koalitionsvertrag angekündigt. "Da zum aktuellen Zeitpunkt noch kein Konzept zu Dauerstellen im Mittelbau vorliegt und auch keine Entwicklungen erkennbar sind, mussten nun wir Abgeordnete im Haushaltsausschuss tätig werden", begründete der grüne Haushaltspolitiker Bruno Hönel damals die Ungeduld der Koalitionsfraktionen. Eine solche Initiative, so die Hoffnung der Wissenschaftspolitiker, könnte der verfahrenen ...

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Kommentare

#2 -

chb | Fr., 31.05.2024 - 16:20
#1 Kein Geld hieße 0 Euro, Geld ist ja da. Wenn man z.B. auf die Exzellenzinitiative verzichten würde, gäbe es über 500 Mio. Euro/Jahr. Es sollen ja sogar fast 700 Mio. Euro/Jahr ab 2026 werden.
Die Diskussion ist aber nicht neu und lautet (zu niedrige) Grund- vs Projektfinanzierung.

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