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Open Models statt OpenAI

KI aus der Hochschule, nicht aus dem Silicon Valley: Wie Hochschulen in nur einem Jahr eigene Chat-Interfaces und offene Sprachmodelle etabliert haben – und warum sie jetzt den nächsten Schritt gehen müssen. Ein Gastbeitrag von Benjamin Paaßen.
Artikelbild: Warum Hochschulen jetzt eigene Sprachmodelle hosten sollten

Benjamin Paaßen ist Juniorprofessor für Wissensrepräsentation und maschinelles Lernen an der Universität Bielefeld und Mitgründer des Netzwerks AIDARE – AI and Digital Autonomy in Research and Education. Zeitgleich mit diesem Blog-Eintrag veröffentlicht das Netzwerk ein Strategiepapier für Hochschulleitungen mit dem Titel " KI-Infrastruktur für Digitale Autonomie in Hochschulen " . Foto: Studio Monbijou.

ZUM BEGINN DES JAHRES 2024 habe ich auf diesem Blog Hochschulen vorgeschlagen, selbst offene Sprachmodelle zu hosten , um Abhängigkeiten gegenüber kommerziellen Großanbietern zu vermeiden. Als Forschungsnetzwerk „AI and Digital Autonomy in Research and Education“ (AIDARE) veröffentlichen wir mit diesem Blogeintrag  ein Papier, in dem wir das Thema KI-Infrastruktur erneut betrachten . Erfreulicherweise können wir feststellen: Die Hochschulen haben das Ziel von damals weitgehend erreicht. Ein Erfolg, der öffentlich bislang zu wenig wahrgenommen wurde. Wie haben die Hochschulen das geschafft?

Eine Erfolgsgeschichte: Hochschul-eigene Chat-Interfaces und offene Sprachmodelle bei Hochleistungsrechenzentren

Viele Hochschulen haben eigene Chat-Interfaces aufgebaut, das heißt: Web-Seiten wie HAWKI oder KI:connect.nrw , über die Hochschulangehörige ...

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Kommentare

#1 -

Marco Winzker | Di., 23.09.2025 - 15:03

Danke für den Beitrag, den ich komplett unterstütze.

Ich möchte ergänzen, dass Studierende mittlerweile dabei sind, KI als Lernhilfe und Tutor zu nutzen. Also nicht (mehr) "KI, gib mir die Lösung" sondern "KI, erklär mir, wie ich hier vorgehen soll". Das wird sich noch weiterentwickeln und wir Hochschulen werden das didaktisch begleiten und fördern. Es braucht dafür KI-Zugang, wie im Artikel beschrieben.

Die genannten Organisationen zeigen Kompetenz in der Bereitstellung von KI-Infrastruktur und was kann es besseres geben als darauf aufzubauen. 

#2 -

Jörg Wittkewitz | Di., 23.09.2025 - 15:21

Solange nicht alle Quellen (Trainingsdaten) des jeweiligen Modells offen gelegt wurden, wie zB beim einzigen mir bekannten Open Model Apertus (Schweiz), sollte man mindestens im akademischen Umfeld Abstand von der Nutzung von Sprachmodellen nehmen (außer z.B. bei marginalen Routineaufgaben per lokalem SLM), da zumindest für die Modelle der bekannteren Firmen, auch wenn sie kostenlos als open-source etikettiert werden, nicht geklärt ist, ob die Entstehung dieser Modelle auf transparenten, und damit offen gelegten Datenquellen basieren, wenn man mal von den urheberrechtlichen Fragen absehen möchte. 

Ich verstehe durchaus, dass es sinnvoll erscheint, mittels dieser neuesten Idee mehr Datenbanklizenzen durch Sprachmodelle zu verkaufen, ...

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