Genug Energie auch für die Forschung
Das BMBF bestätigt: Kommt es doch irgendwann zu einer Notlage, werden auch die Forschungsinstitute nicht vom Netz abgekoppelt – was nächsten Winter noch wichtig werden könnte.

Bild: Pixelharvester / pixabay.
ES IST NUR ein paar Monate her, da befürchteten Experten leere Gasspeicher, Strom-Blackouts und deutschlandweite Energie-Notlagen. Entsprechend groß waren auch die Sorgen von Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, von möglichen Abschaltungen betroffen zu sein.
Weshalb die Bildungs- und Wissenschaftsminister wiederholt die Bundesnetzagentur drängten, den gesamten Bildungs- und Wissenschaftsbereich in den Kreis der geschützten Kunden aufzunehmen – die bei einer möglichen Energieknappheit priorisiert beliefert werden. Und tatsächlich sicherte Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller der Kultusministerkonferenz (KMK) Anfang September 2022 zu: Bildungseinrichtungen würden als geschützte Kunden behandelt, also vor allem Schulen und Hochschulen.
Was aber war mit den – teilweise besonders energieintensiven – außeruniversitären Forschungsinstituten? Die damalige KMK-Präsidentin, Schleswig-Holsteins CDU-Bildungsministerin Karin Prien, sagte, an dieser Stelle gebe es "weiteren Klärungsbedarf mit der Bundesnetzagentur". Und noch im Oktober forderten die Kultusminister von der Bundesregierung die Klarstellung , "dass neben den Hochschulen und Universitätskliniken auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Studierendenwerke zum Kreis der geschützten Kunden gezählt werden".
Mitte November informierte die Bundesregierung dann auf eine entsprechende Kleine Anfrage der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion
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