2030 fast 700.000 Kinder weniger in den Kitas: Die Rettung für das überlastete Bildungssystem?
Kitas, Grundschulen, Gymnasien – überall mangelt es an Lehr- und Fachkräften, Ausstattung, Platz. Wird der dramatische Geburtenschwund bald diese Probleme lösen?

ES IST EIN GEBURTENSCHWUND, der die Demographen überrascht – und die Bildungspolitik dazu. 2024 kamen in Deutschland rund 121.000 Kinder weniger zur Welt als noch drei Jahre zuvor. Folgen der Corona-Pandemie? Auswirkungen der Wirtschaftskrise? Des gesamtgesellschaftlichen Pessimismus? Was auch immer die Gründe sein mögen: Fast ein Sechstel weniger Kinder in so kurzer Zeit verändern die Rahmenbedingungen für Kitas und Schulen schlagartig. Und beenden sie womöglich endlich den dramatischen Erzieher- und Lehrermangel?
In den vergangenen Jahren hielt der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm die Bildungspolitik mit immer neuen Prognosen zu steigenden Schülerzahlen auf Trab. In einer neuen Studie analysiert er nun bis auf die Ebene der einzelnen Bundesländer hinunter, wie dramatisch sich die zu erwartende Kinderlücke für Kitas und Schulen auswirken könnte. Dabei nutzt er erstmalig auch die korrigierten Bestandsdaten der Bevölkerung Deutschlands, die das Statistische Bundesamt erst im Januar auf der Grundlage des Zensus 2022 veröffentlicht hat.
Das Ergebnis: Für das Jahr 2030 prognostiziert Klemm bundesweit geschätzte 664.000 Kinder weniger ...
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Kommentare
#1 - Im Bericht sollte vielleicht erwähnt werden, dass in…
#2 - 1. Es gibt zunächst mal kein Problem mit einer sinkenden…
2. Die bisherigen Prognosen so ab 2011 wurden alle widerlegt: Es kam der Syrien-Krieg und dann der Ukraine-Krieg, und das Gegenteil ist eingetreten.
3. Die neue Regierung unter Kanzler Merz ist noch nicht im Amt, und schon orakeln die "Experten" über sinkende Zuwandererzahlen bis 2035. Das ist keine Wissenschaft, es hat nicht mehr Wert als ...
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