Die KMK will sich reformieren, und die SPD gibt sich zufrieden mit den Änderungen am Kooperationsverbot
Wie die Kultusminister gestern bei ihrem Festakt über sich selbst und ihr Verhältnis zum Bund diskutierten – und warum SPD-Bildungsexperte Heil noch nie Bundeslehrer wollte.
WIE SOLLEN DIE Aufgaben in der Bildungspolitik künftig zwischen Bund und Ländern verteilt sein, und wie muss die Kultusministerkonferenz (KMK) sich reformieren? Darüber diskutierten die Kultusminister gestern bei ihrer 70-Jahr-Feier. Unterdessen betonte der SPD-Bildungspolitiker Hubertus Heil, seine Partei werde keine weitergehenden Forderungen in Sachen Kooperationsverbot stellen.
Die KMK müsse "ein bisschen den Hintern hochheben", sagte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann beim Festakt in Berlin. Einen lesenswerten Bericht über die Veranstaltung finden Sie heute im Tagesspiegel . Kurz zusammengefasst: Eisenmann (CDU), die gestern offiziell die KMK-Präsidenschaft abgab, und ihr Nachfolger an der Spitze der Kultusminister, Thüringens Kultusminister Helmut Holter (Linke), waren sich mit Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) einig, dass jetzt schnell etwas passieren muss. Das (Reform-)Mittel der Wahl scheint ein neuer Staatsvertrag für mehr Vergleichbarkeit zu sein. Eisenmann erneuerte darüber hinaus ihren Vorschlag , das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) so weiterzuentwickeln, dass es ein System-Monitoring leisten kann. Der in den Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD im Bund vereinbarte
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