Die CDU bekommt offenbar das BMBF. Und wer wird Minister/in?
Entschieden werden sollen die Personalia erst, sobald die SPD-Basis dem Koalitionsvertrag zugestimmt hat. Doch die Spekulationen laufen. Die wichtigsten Namen.
DIE CDU SOLL nach Informationen aus den Koalitionsverhandlungen das Bundesministerium für Bildung und Forschung behalten. Da die Amtsinhaberin Johanna Wanka direkt im Anschluss an die Bundestagswahl ihren Abschied angekündigt hatte, geht jetzt das Rätseln los, wer ihr Nachfolger bzw. ihre Nachfolgerin wird.
Als aussichtsreichster Kandidat galt der ehemalige CDU-/CSU-Fraktionsvize Michael Kretschmer , zuständig für Bildung und Forschung, der sich fraktionsübergreifenden Namen als Experten gemacht hat. Doch er ist inzwischen Ministerpräsident in Sachsen und damit aus dem Rennen. In den vergangenen Monate häufiger genannt wurde Monika Grütters , derzeit Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Allerdings gilt sie vor allem als Fachfrau für Kultur, was in einem Ministerium mit den Schwerpunkten Wissenschaft und (künftig noch stärker) Bildung zumindest eine umfangreiche Einarbeitungszeit erfordern würde.
Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die schon als Merkel-Nachfolgerin gehandelt wurde, könnte im Falle eines Gangs nach Berlin ebenfalls mit dem BMBF liebäugeln und dort von Anfang an inhaltlich Akzente setzen: Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Bildungs- und Wissenschaftspolitik – als Landesministerin für Bildung von 2007 ...
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Kommentare
#1 - Die Sozialdemokraten "trösten" sich nicht damit, das…
#2 - Wenn das BMBF durch eine/n Unionspolitiker/in vertreten…
#3 - Lieber Herr Diepold,ich denke, die Konfliktlinien beim…
ich denke, die Konfliktlinien beim Thema Lehrgemeinschaft verlaufen eher zwischen Bund und Ländern. Insofern erwarte ich bei diesem Thema – entgegen zu einen anderen – keine groß unterschiedliche Politik eines CDU-Ministers gegenüber der möglichen Linie eines SPD-Politikers.
Viele Grüße
Ihr J-M Wiarda
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