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Drei Probleme mit der DATI – und wie sie gelöst werden können

Was passieren muss, damit die Debatte um die neue Transferagentur wieder Fahrt aufnimmt. Ein Gastbeitrag von Thomas Brunotte.

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Artikelbild: Drei Probleme mit der DATI – und wie sie gelöst werden können

Thomas Brunotte ist Geschäftsführer der Bundesvereinigung des Hochschullehrerbunds (HLB), dem Berufsverband der Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften . Foto: hlb/Barbara Frommann.

NACH EINER ANFÄNGLICHEN DYNAMIK ist die Gründung der geplanten Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) ins Stocken geraten. Das Zögern der Bundesregierung liegt womöglich an drei Problemen, die immer wieder lähmenden Einfluss auf die Debatten haben. Sie lassen sich wie folgt darstellen:

1. Wer darf mitmachen?

Der Koalitionsvertrag hat neben den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) auch sogenannte "kleinere und mittlere Universitäten" als Destinatäre für die neue Förderagentur in den Blick genommen. Während bei den HAW die Fokussierung auf Anwendung, Transfer und Innovation außer Frage steht – eben dies ist Aufgabe und Zweck der angewandten Wissenschaften – leuchtet bei kleineren und mittleren Universitäten nicht ein, was diese für eine spezifische, auf die Besonderheiten der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung ausgerichtete Förderung auszeichnet. Das Kriterium der Größe steht nicht in Bezug zu deren Engagement in den angewandten Wissenschaften. Entsprechend ist eine Diskussion über die Teilhabe an ...

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Kommentare

#1 -

Nikolaus Bourdos | Di., 19.07.2022 - 11:33
"Während bei den HAW die Fokussierung auf Anwendung, Transfer und Innovation außer Frage steht..." – solche und ähnliche Sätze aus Richtung der HAW fand ich schon immer drollig. Es wird zwar nicht explizit ausgesprochen, suggeriert aber, dass die HAW transfer- und innovationsorientiert sind, während die Unis so vor sich hin grundlagenforschen. Dummerweise denken das auch etliche Ministerialbeamte und Politiker sowieso. Netzwerke mit lokalen KMU usw. haben auch Unis, sie sind aber nicht so sehr auf diese Kooperationen z. B. in Bezug auf Abschlussarbeiten angewiesen.



Erfährt man aus dem Gastbeitrag, wie die Probleme mit der DATI gelöst werden? Nun ja, zumindest ...

#2 -

Jan-Martin Wiarda | Mi., 20.07.2022 - 10:52
Liebe Leserinnen und Leser,



leider ist mir gestern ein Leserkommentar durchgerutscht, der nicht in der Sache, sondern ad hominem kritisierte. Ich bitte dafür um Entschuldigung und habe diesen nun offline gestellt. Eine Debatte und Kritik in der Sache weiß ich sehr zu schätzen, ins Persönliche gehende Angriffe bitte ich weiter zu unterlassen. Sie passen nicht in diesen Blog. Hinzu kommt: Wer schon anderen negative persönliche Eigenschaften nachsagt, sollte wenigstens so mutig sein, dies mit Klarnamen zu tun. Ich hoffe weiter auf eine lebendige, kontroverse und zugleich respektvolle Diskussion!



Beste Grüße und vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Jan-Martin Wiarda

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