Direkt zum Inhalt

Rekordzahlen ohne Rekordrisiko

Die Akademiker-Arbeitslosigkeit ist gestiegen. Für die Betroffenen ein Drama, doch auch wenn manche Schlagzeile anderes suggeriert: Studieren lohnt immer noch am meisten. 

Spiel des Lebens

Studium oder Ausbildung ? "Universität" oder "Geschäft"? So stellte sich das "Spiel des Lebens" 1978 die Optionen vor. Heute sind die Wege vielfältiger. Foto: JMW

ZUGEGEBEN, eine hohe Klickzahl ist dem Artikel gewiss. " Abi, Uni, arbeitslos ", titelte der SPIEGEL und formulierte dazu die Unterzeile: "Noch nie waren so viele junge Akademiker arbeitslos. Gleichzeitig bauen Unternehmen Stellen für Menschen mit Universitätsabschluss ab. Lohnt es sich nicht mehr zu studieren?"

Es ist inmitten der anhaltenden Konjunkturkrise das Aufwärmen einer alten Debatte, in der, jedes Mal, wenn sie aufkommt, Erzählungen von taxifahrenden Sozialwissenschaftlern und super verdienenden Handwerksmeistern nicht weit sind. Die ZEIT hat sich übrigens schon im August dem Thema gewidmet, ihre Überschrift: " Masternote 1,1 – und trotzdem arbeitslos ".

Nun zu den Fakten, die übrigens auch der SPIEGE L-Artikel fundiert aufarbeitet. Ja, seit Anbeginn der Bundesrepublik gab es noch nie so viele arbeitslose Akademiker wie heute. 290.000 im Jahresschnitt 2024. Aber es gab auch noch so viele Akademiker. Soll heißen: Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Hochschulabschluss lag 2024 laut Bundesagentur für Arbeit  bei gerade einmal ...

Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels

Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.

Sind Sie bereits ein registrierter Benutzer / Unterstützer?
Hier können Sie sich einloggen.

Nein, ich habe noch kein Benutzer / Unterstützer-Konto:
zur Anmeldung

Kommentare

#1 -

Marco Winzker | Mo., 17.11.2025 - 15:41

Ich habe neulich ein Werbeplakat gesehen mit dem Motto "Wenn Du was kannst, kann Dir keiner was". Es war eine Werbung für das Handwerk und ich fand es motivierend. Ich finde, es gilt genauso für akademische Bildung. Ich stimme dem kühnen Gedanken zu: Vielleicht sind beide Bereiche gar keine Gegensätze, sondern Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln und einen Platz im Leben und der Gesellschaft zu finden.

Und in beiden Bereichen schadet lebenslanges Lernen und Beobachtung des Arbeitsmarktes nicht. Akademiker schauen auf die Möglichkeiten von KI. Elektroinstallateure sollten wissen, was bei Smart Home gerade passiert. Dachdecker sind bei Solartechnik gefragt. Und so weiter ...

#2 -

Kaktus | Di., 18.11.2025 - 02:22

Als Alternative kann man vielleicht doch noch einen PhD starten, wenn er bezahlt wird. Allerdings sollte man dann besser danach aussteigen. Deutschland wird in absehbarer Zeit nichts für die eigenen Wissenschaftler tun. Angebote gibt es nur für US-Wissenschaftler

Neuen Kommentar hinzufügen

Ihr E-Mail Adresse (wird nicht veröffentlicht, aber für Rückfragen erforderlich)
Ich bin kein Roboter
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Vorherige Beiträge in dieser Kategorie


  • Collage aus Businessportraits von Stefan Stuiermer und Marcus Specht von der Fernuniversitaet Hagen.

Ohne Reallabore läuft die KI an Hochschulen ins Leere

Nicht Technik entscheidet über den Lernerfolg, sondern die Art, wie sie erforscht, erprobt und verantwortungsvoll eingeführt wird. Ein Gastbeitrag von Marcus Specht und Stefan Stürmer. 


  • TU Berlin Hauptgebäude

Öffentlich, engagiert, politisch – und ein Problem?

In Berlin wird an den Unis oft um den Chefposten gerungen, wie man es sonst aus der Politik kennt. Ob das exzellente Bewerber abhält oder im Gegenteil ein Fortschritt ist: Darüber gehen die Meinungen auseinander.


  • Das Wort Bundesausbildungsförderungsgesetz in Weiß auf Beere mit Silbentrennung.

Make Bundesausbildungsförderungsgesetz "total sexy" again

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär würde dem BAföG am liebsten einen neuen Namen geben. Doch nicht der Name ist das Problem, sondern was die Politik aus dem BAföG gemacht hat.