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Viel Engagement, wenig Wirkung?

Was internationale Schulvergleiche über Schulqualität, Sprachförderung und Demokratiebildung verraten, warum gute Absichten nicht automatisch bessere Leistungen bringen und warum sie trotz ernüchternder Trends "ganz vorsichtig optimistisch" ist: ein Gespräch mit der Bildungsforscherin und IGLU-Projektleiterin Nele McElvany.
Collage aus Cover des Podcasts

Foto Nele McElvany: TU Dortmund / Simon Bierwald.

In dieser Folge von "Wiarda wundert sich" ist die Bildungsforscherin und IGLU-Projektleiterin Nele McElvany zu Gast. Bildung sei für sie seit Jugendtagen "mein Lebens- und Berufsthema", sagt sie, und man merkt schnell, dass hier wissenschaftliche Neugier mit dem Willen zusammenkommt, Schule konkret besser zu machen. "Beide Herzen schlagen in meiner Brust."

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die "Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung", kurz IGLU, international bekannt unter der Abkürzung PIRLS. Sie überprüft alle fünf Jahre die Lesekompetenzen von Viertklässlern im internationalen Vergleich. In der Analyse zeigen sich irritierende Befunde: Schulleitungen und Lehrkräfte schätzen die Qualität der eigenen Schule überwiegend hoch ein, doch steht ihre Einschätzung in keinem statistisch signifikanten Zusammenhang mit den Leseleistungen ihrer Schüler. Wie kann das sein? Und was muss passieren, damit die Schulen die Daten und Erkenntnisse dieser und weiterer Studien effektiver nutzen können? Zwar gebe es "ganz viele, sehr, sehr engagierte Kolleginnen und Kollegen", sagt McElvany, Leiterin des Instituts für Schulentwicklungsforschung ...

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