Wenn es eng wird, sind die Mütter dran
Wie lange Schulen im Frühjahr geschlossen blieben, hing auch mit der gesellschaftlichen Stellung von Frauen und Müttern zusammen, ergab eine Max-Planck-Studie. Was die Corona-Einschränkungen für ihre Karriere konkret bedeutet, zeigt jetzt eine neue Befragung am Beispiel der Wissenschaft.

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ES SIND ZWEI STUDIEN, die viel aussagen über die Gesellschaft, in der wir leben. In Deutschland und anderswo.
Die eine hat das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock veröffentlicht , zuletzt berichtete der Deutschlandfunk . Kernaussage: Gesellschaften, die stärker die Berufstätigkeit von Müttern befürworten und unterstützen, haben die Schulen nach dem Frühjahrs-Lockdown deutlich früher wieder geöffnet – während Staaten, in denen die Gleichstellung von Müttern eine geringere Rolle spielt, andere Corona-Eindämmungsmaßnahmen zuerst beendeten oder abwarteten, bis die Infektionsraten noch stärker gesunken waren. "Wir hatten die Vermutung, dass die Normen und Werte, die in einer Gesellschaft dazu vorherrschen, eine Rolle gespielt haben", sagte die Studienautorin Natalie Nitsche im Deutschlandfunk -Interview. "Wir waren aber überrascht ob der Deutlichkeit der Ergebnisse."
Und was ist mit Deutschland?
Überraschend ist, dass die Schulen in Deutschland laut Nitsche und ihrem Ko-Autor Ansgar Hudde vergleichsweise früh (nach rund einem Monat) wieder geöffnet wurden – ...
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Kommentare
#1 - Danke für den Beitrag. Beim ersten Link muss nich das u…
#2 - Der richtige Link für die erste Max-Planck…
https://osf.io/preprints/socarxiv/k7qe9/
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