Bestechend: Die Vorschläge der Imboden-Kommission
Wer in den vergangenen Tagen mit Bildungspolitikern sprach, konnte den Eindruck bekommen: Alles schon klar mit der Fortsetzung der Exzellenzinitiative. Warten wir noch kurz das Votum der Imboden-Kommission ab, da wird es keine großen Überraschungen geben. Und dann geht es Schlag auf Schlag mit den Beschlüssen.
Von wegen. Selbstbewusst liefert der Bericht, über die Evaluation hinaus, ziemlich detaillierte Vorschläge, wie es denn nun weitergehen soll. Imboden kam, sprach – und die Politik muss neu denken. Zwar schlagen auch die internationalen Experten vor, die erste Förderlinie (Graduiertenschulen) mit der zweiten (Exzellenzcluster) verschmelzen zu lassen. Und sie wollen längere Laufzeiten. Ganz auf einer Linie mit Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), Wissenschaftsrat und anderen. Aber der große Aha-Effekt folgt bei der dritten Förderlinie, den bisherigen Zukunftskonzepten. Imboden will komplett raus aus der kurzatmigen Antragslogik und schlägt eine Exzellenzprämie vor.
Die Idee klingt bestechend einfach: Statt ständig neue Konzepte für die Galerie zu schreiben und der Politik den Himmel zu versprechen, sollen die Hochschulen sich an dem messen lassen, was sie bereits geleistet habe. Wieviele DFG-Drittmittel pro Professor haben sie eingeworben? Wieviele ihrer Forscher haben ERC-Grants? Zwei mögliche Beispiele unter vielen. Über die richtigen Kriterien, sagen die Experten, müsse man noch ...
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