Die HRK sagt: Teilzeit ist kein Unfall. Gut so. Jetzt muss die Politik nur noch die Rechnung zahlen
Ist Ihnen das aufgefallen? Seit einer Weile äußert sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der schon so oft Konturlosigkeit vorgeworfen wurde , ziemlich dezidiert. Sie meldet sich mit Beschlüssen zu Wort, mit denen sie – und das ist als Kompliment gemeint – richtig aneckt.
Vor einigen Tagen zum Beispiel hat die HRK verkündet , das Teilzeitstudium müsse „von der Notlösung zur zeitgemäßen Studienform“ werden. Stimmt doch! Wieso also anecken?
Zunächst mal ist die Offenherzigkeit der Hochschulen bemerkenswert. In ihrer Empfehlung schreibt die HRK, bislang habe man sich trotz aller Rhetorik nicht wirklich angestrengt mit gut gemachten Teilzeit-Angeboten. Die Hochschulen seien bislang davon ausgegangen, dass ein formales Teilzeitstudium zwar möglich sein sollte, aber durch „gute Studienberatung und –bedingungen am besten zu vermeiden sei“. Welch Distanz zum realen Alltag von immer mehr Studenten! Eine Distanz, die die HRK nicht mehr ableugnet, sondern zu der sie jetzt sagt: Okay, haben wir kapiert.
Dass die Hochschulen nach fast 20 Jahren dann doch noch erkannt haben, dass das seit Bologna modularisierte (in Teilabschnitte unterteilte) Studium verbunden mit neuen digitalen Formaten besonders geeignet für Teilzeit ist, ist insofern ...
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Kommentare
#1 - So begrüßenswert der HRK-Beschluss ist, bleibt er meines…
Im Prinzip Gleiches gilt für ...
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