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Wollen wir wirklich machen, was er sagt?

Die Debatte um den Familiennachzug kann eigentlich nur einen freuen – Alexander Gauland und seine AfD. Was wirklich gegen Ressentiments hilft: dass die Flüchtlinge zeigen können, was in ihnen steckt.

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Artikelbild: Wollen wir wirklich machen, was er sagt?

Alexander Gauland. Foto: Olaf Kosinsky/ Skillshare.eu

LANGE WAREN „die Flüchtlinge“ nicht mehr Gegenstand so heftiger Debatten wie in den vergangenen acht Tagen, seit FDP-Chef Christian Lindner spätabends seine „Besser-nicht-regieren-als-falsch-regieren“-Rede hielt.

Lindner selbst erklärte später im Interview mit Spiegel Online , seine Partei wolle „ein liberales Einwanderungsrecht“ – aber „klare Regeln und eine Rücksichtnahme auf die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft“. Einige in seiner Partei formulieren deutlicher, zum Beispiel der Vorsitzende der FDP-/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag. Es habe sich gezeigt, hatte Hans-Ulrich Rülke schon am vergangenen Montag per Pressemitteilung verkündet, „dass sogar die CSU den massenhaften Nachzug von Flüchtlingsfamilien zulassen will.“ Eine „solche Politik“ könne die FDP nicht zulassen. Der grüne Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz erregte sich per Twitter: „Gibt es in der FDP Widerspruch zu solchen Positionen?“

Im Bundestag plädierten am Donnerstag Politiker von Union, FDP und AfD dafür, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränkten Schutzstatus weiter auszusetzen. Prompt forderte AfD-Fraktionschef Alexander Gauland, die Abgeordneten müssten jetzt „über ihren parteipolitischen Schatten springen und an Deutschland ...

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Kommentare

#1 -

politisch nich… | Mo., 27.11.2017 - 23:22
Zitat: „Und genau das ist es: Die Menschen sind da.“

Viele (nicht alle, natürlich, wie immer) sagen, sie hätten im Grunde illegal Zutritt nach Deutschland erlangt, wobei die Illegalität bei der damaligen Bundesregierung liegt.

Ist es wirklich so verwunderlich, wenn viele (nicht alle) sagen, jetzt sollten wenigstens keine neuen Rechtsinstitute wie ein Anspruch auf Familiennachzug geschaffen werden? So wie es der im Artikel zitierte Kretschmer auch vertritt?

Wenn wir in D mehr Fachkräfte, Studierende usw. wollen/brauchen, dann sollten wir sie gezielt anwerben, Stichwort Einwanderungsgesetz.

#2 -

rad | Mo., 04.12.2017 - 10:24
Ich vermute stark, dass wir den Familiennachzug nicht ohne immer neue Probleme auf Reihe bekommen,: solange wir die Qualifikation von qualifizierten Flüchtlingen nicht attraktiv gestalten und bürokratische Hürden auf dem Weg dorthin abbauen, solange bleibt Familiennachzug ein frommer politischer Wunsch der einen und ein Schreckgespenst der anderen.

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