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Der Second-Hand-Markt, den wir jetzt brauchen

Was ein ForschungsdatenERMÖGLICHUNGSgesetz für Deutschland ermöglichen könnte. Ein Gastbeitrag von Volker Meyer-Guckel.

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Artikelbild: Der Second-Hand-Markt, den wir jetzt brauchen

Volker Meyer-Guckel ist seit 2022 Generalsekretär des Stifterverbandes.

Foto: Damian Gorczany/Stifterverband.

DER PULS VON INNOVATION und Forschung schlägt im Takt der Verfügbarkeit von Daten. Das haben nicht nur findige Unternehmen erkannt, sondern längst auch Wissenschaft und Politik. Helfen kann dabei, Daten über Sektoren hinweg zu verknüpfen, ungenutzte Daten an potenzielle Nutzer weiterzugeben und ihre Nachnutzung zu verbessern. Daten werden so zu einem wertvollen Gut auf einem innovativen Second-Hand-Markt für Datennutzer. Doch dafür müssen dafür die Rahmenbedingungen neu justiert werden, wie es in diesem Blog bereits Monika Jungbauer-Gans und Kerstin Schneider vom Rat für Sozial und Wirtschaftsdaten (RatSWD) formuliert haben. Gefordert sind nicht nur die Politik, sondern auch Wirtschaft und die Wissenschaft selbst. Was heißt das konkret?

Als Ressource für Innovationen haben Daten eine entscheidende Bedeutung. Doch ihr Zugang und die Möglichkeiten, aus ihnen Nutzen zu ziehen, sind ungleich verteilt. So sind viele Großunternehmen sowohl beim Generieren eigener Daten als auch bei der Beschaffung und Verarbeitung externer Quellen weit voraus. Praxisbezogene Wirtschaftsdaten bieten auch für die wissenschaftliche Forschung oder in der Lehre vielfältige Chancen. Beispiele sind Supply-Chain Daten von globalen Beschaffungen für ...

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Kommentare

#1 -

Laubeiter | Mi., 18.01.2023 - 12:28
Ich kann ein wenig dem Beitrag folgen, was Gesundheitsdaten angeht. Wissenschaft, Politik, Unternehmen - wer sind bei Gesundheitsdaten die Akteure in Deutschland? In der Medizininformatikinitiative des BMG ist es für ForscherInnen seit kurzer Zeit jetzt möglich, an Millionen pseudonymisierten Versorgungsdaten der Krankenhäuser, z.B. Medikamentenverschreibungen, Fragen zu stellen.

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