Geschafft – und jetzt beginnt die Arbeit
Bundesbildungsminister Cem Özdemir und seine Länderkolleginnen besiegeln ihre Absichtserklärung, den Digitalpakt fortzusetzen. Was die Vereinbarung wert ist – und wie es jetzt weitergeht.

Foto: StartupStockPhotos / Pixabay.
ANFANG DER WOCHE wackelten einzelne Landesregierungen noch ein wenig, trotzdem war es nicht mehr wirklich eine Überraschung, dass Bundesbildungsminister Cem Özdemir (Grüne) und KMK-Präsidentin Christine Streichert-Clivot (SPD) am Freitagvormittag Vollzug meldeten: BMBF und Bildungsminister haben sich offiziell auf die Eckpunkte zur Fortsetzung des Digitalpakts geeinigt, über deren Inhalte ich vergangenen Freitag zuerst hier im Blog berichtet hatte. Geändert haben sich gegenüber dem Entwurf nur wenige Details und Konkretisierungen.
"Wir haben unser zeitliches Chancenfenster genutzt und den Knoten durchschlagen", sagte Streichert-Clivot. "Mit dem Digitalpakt 2.0 stellen wir die Weichen, um unsere Schulen in Zeiten der Transformation weiter fit für die digitale Zukunft zu machen."
"Die gemeinsame Erklärung von Bund und Ländern zeigt, dass wir zum Wohle des Landes viel erreichen können, wenn die Sache im Vordergrund steht – und nicht das parteipolitische Interesse", sagte Özdemir, ein kaum verhohlener Seitenhieb auf seine FDP-Vorgängerin Bettina Stark-Watzinger.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Papier nur um eine Absichtserklärung von BMBF und Bildungsministern. Denn rechtssicher und haushaltswirksam abschließen kann Özdemir ...
Sie sehen die gekürzte Fassung dieses Artikels
Der volle Zugang zu Artikeln, die älter sind als vier Wochen, ist nur für registrierte Unterstützer des Wiarda-Blogs vorgesehen.
Kommentare
#1 - Traurig, wie hier mit der Zukunft des Landes gepokert wurde…
#2 - "Wir sind uns bewusst, dass die Digitalisierung nicht nur…
Ob sie überhaupt weiß, wovon sie redet? Was genau soll das sein, diese "neue Lehr- und Lernkultur" ? Warum brauchen wir die? Wo ist dieses "Erfordernis" nachgewiesen? Hat jemand schon mal die Folgen konsequent durchdacht, insbesondere etwaige negative Folgen? Es geht ja auch um Erhebung und Weiterleitung von Daten aus den Schulen, also im weiteren Sinne um "Big Brother is watching you".
Neuen Kommentar hinzufügen