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Warum Zuversicht jetzt politisch ist

Das Jahr 2026 wird mitentscheiden über den Fortbestand unserer Demokratie. Die schwarz-rote Koalition hat das Geld für den Aufbruch, doch ihr fehlt das Narrativ.  Ein Essay über Angst, die Debatten verengt, und über Wege in den Optimismus. Geschrieben aus der Sicht eines Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten.
Sonnenaufgang über Hügeln mit Heissluftballon.

Foto: vwalakte / freepik.

WAS IST DAS BISHER GRÖßTE VERSÄUMNIS der schwarz-roten Bundesregierung? Planlosigkeit? Mangelnde Reformbereitschaft? Die rechtspopulistische Rhetorik in der Einwanderungspolitik, getrieben von der irrigen Annahme, so die AfD kleinzukriegen? Alles zutreffend – und doch am Kern vorbei.

Was man der Merz-Regierung am meisten vorwerfen muss und womit fast alle anderen Versäumnisse zusammenhängen: Ihr steht so viel Geld zur Verfügung wie keiner Bundesregierung vor ihr, und doch gelingt es ihr nicht, aus all den Milliarden ein Narrativ von Aufbruch und Tatendrang zu formen. Ein trotziges, stimmiges Narrativ von Zuversicht. Von einer großen Zukunftschance, die jetzt da ist – und die es nur zu nutzen gilt. Auf dieses Narrativ wartet die Bundesrepublik bislang vergeblich.

Ja, die internationale Lage ist bedrohlich zwischen Chinas Machtanspruch, Russlands Aggression und Trumps neuem amerikanischen Imperialismus. Sie destabilisiert und verunsichert die innenpolitischen Debatten zusätzlich. Spätestens die jüngsten Ereignisse in Venezuela zeigen zudem, wie sehr Deutschland und Europa derzeit als Zuschauer einer Weltpolitik erscheinen, in der andere Fakten schaffen.

Und ja, es gibt dennoch Bundesministerinnen, die das mit der Aufbruchstimmung nicht nur beschwören, sondern durch ihr Handeln versuchen. BMFTR-Chefin Dorothee Bär (CSU) etwa, die von Deutschen auf dem Mond spricht und in der ESA den deutschen Erstanspruch durchgesetzt hat. Deren Hightech-Agenda signalisieren soll: Der gemeinsame Aufbruch von Wissenschaft, Politik und Industrie lässt sich strategisch planen. Oder Bildungsministerin Karin Prien (CDU), die hartnäckig an ihrem bei Amtsantritt formulierten Versprechen festhält, die Interessen der jungen Generation stärker in den Mittelpunkt zu rücken – notfalls auch auf Distanz zum eigenen Parteivorsitzenden.

Doch im Großen und Ganzen verhält sich diese Regierung wie ein Geschäftsmann, der mutig einen Kredit aufnimmt, um seinen Laden neu auszustatten und neue Kunden zu gewinnen – und danach nur noch an die Kreditraten denkt. Der jedem Kunden erst einmal erklärt, was ihn das alles gekostet hat, und dass er die Preise nun leider erhöhen müsse. Die Koalition plant hunderte Milliarden schwere Ausgabenprogramme, finanziert zugleich zweifelhafte Geschenke für diejenigen Rentner, die sie nicht brauchen – und kann doch den Eindruck nicht zerstreuen, dass alle den Gürtel enger schnallen sollen.

Wenn Geld da ist, aber kein Aufbruch entsteht

Natürlich ist das Wissen um die kommende Rechnung real. Die Zinslast wird brutal, wenn sie voll im Bundeshaushalt ankommt. Und sie wiegt umso schwerer, je weniger zielgerichtet das Geld eingesetzt wird. Allzu auffällig ist, wie vergleichsweise wenig Forschung, Innovation und Bildung von dem Riesentopf abbekommen. Und wieviel mehr statt in die Förderung von Start-ups oder Risikokapitalfonds etwa in Projekte der Bahn fließen soll, die schon mit den laufenden Baumaßnahmen heillos überfordert scheint. Viel Beton, wenig Hightech: Neben mangelnder Ausgabeneffizienz droht ein Inflationsschub, wenn Riesensummen auf zu geringe Baukapazitäten stoßen. 

Aber – und das sage ich als jemand, der stets vor einem Aufweichen der Schuldenbremse gewarnt hat, weil er neben Inflation einen Verschiebebahnhof zugunsten von Konsum befürchtete: Was ist ein Ausgabenrausch wert ohne den Rausch, der aus der Stimmungskrise zieht? Der Dinge wagen lässt, die man sonst nicht wagt? Der die Schmerzen notwendiger Reformen durch gut gelaunte Geschäftigkeit überdeckt – und den Kater auf später verschiebt?

Dass Zuversicht der Stoff ist, aus dem Deutschlands wirtschaftlicher Wiederaufstieg gemacht wird, und dass gesellschaftliche Bewegung aus dem Glauben an das eigene Können entsteht – diese Einsicht setzt sich gerade erst durch. Vielleicht ist es nicht einmal Erkenntnis, sondern schlicht das Satthaben der allgegenwärtigen schlechten Laune.

"50 Deutsche, die uns Hoffnung machen", titelte der STERN zum Jahresbeginn. Das Handelsblatt schrieb schon Ende November: "Warum vieles in Deutschland besser wird, als Sie glauben". Und der SPIEGEL ließ Prominente erzählen, was sie zuversichtlich stimmt. Auch der SPRIND-Direktor Rafael Laguna de la Vera bemerkte diesen Stimmungswechsel und beklagte zugleich auf LinkedIn das "click-optimierte Katastrophengelaber", das einen Negativstrudel erzeugt habe, aus dem man kaum mehr herausfinde.

Spätestens hier kippt die Perspektive. Denn das größte Versäumnis der schwarz-roten Bundesregierung ist zugleich auch ein Versäumnis der Medien – und von uns allen. Wir haben uns eingerichtet im Pessimismus, der an Selbstdestruktivität grenzt. 

Das Gegenausschlagen des Pendels

Er war das überzogene Gegenausschlagen des Pendels nach Jahren des Verdrängens einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Modernisierungskrise. Einer Krise, vor der viele, auch dieser Blog, lange gewarnt hatten, die aber erst so richtig sichtbar gemacht wurde durch Corona und die Folgen des Ukrainekrieges.

Zu diesem Gegenausschlagen gehört auch der Aufstieg der AfD im internationalen Geleit rechtsextremer Parteien. Bei den in diesem Jahr anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland besteht erstmals die reale Gefahr einer AfD-Landesregierung.

Die Furcht vor diesem Szenario prägt Debatten, Strategien und Schlagzeilen – und verstärkt damit genau jene Starrheit, die alles nur noch schlimmer macht. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für die einzige Krisenreaktion, die einem großen, wirtschaftlich potenten Land angemessen ist: Optimismus.

Optimismus als politische Haltung

Man hätte ihn sich, gerade angesichts der Sondervermögen-Milliarden, von der Regierung ausstrahlend auf die Gesellschaft gewünscht. Doch er kann – und muss – auch umgekehrt gehen: Die Zuversicht im öffentlichen Diskurs erzeugen und die Politik in die Tatkraft hineinziehen. Der Verführungskraft der Untergangsszenarien die Dynamik der Begeisterung am Gelingen entgegensetzen. Das fängt bei jedem und jeder einzelnen von uns an.

Michel Friedman hat dafür kürzlich ein starkes Bild geliefert. Er streite sich nicht mehr mit der AfD, sagte er. Denn: "Hier sitzt jemand, der mit leuchtenden Augen und einem unglaublichen Selbstbewusstsein sagt: Wir haben das bessere Angebot." Ein Angebot namens Grundgesetz – von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde, unabhängig von Herkunft.

Genau darin liegt die Stärke der liberalen Demokratie: in ihrem positiven Menschenbild. Und in dem daraus erwachsenden Versprechen, dass Zukunft gestaltbar ist. Wer dieses Versprechen ernst nimmt, erkennt auch, wie unsinnig es ist, in der Migrationspolitik den Wettbewerb mit den Rechtsradikalen fortzusetzen.

Wenn etwa die CSU-Landesgruppe im Bundestag eine "große Abschiebeoffensive" fordert, schafft das nur dort Aufbruchstimmung, wo man mit dem Abbruch bestehender Rechtsordnungen liebäugelt.

Zurück zu Scheel

Auch Friedrich Merz muss das mit den leuchtenden Augen noch üben. In seiner Neujahrsansprache sprach er zwar von Zuversicht und warb dafür, nicht auf Angstmacher und Schwarzmaler zu hören. 2026 könne ein Jahr werden, in dem Deutschland und Europa wieder an frühere Jahrzehnte von Frieden, Freiheit und Wohlstand anknüpften. Nur müssen er und seine Mitstreiter in Union und SPD wesentliche Teile dieser Botschaft jetzt noch selbst beherzigen. Dann wären mutige Reformen und Aufbruchsstimmung kein Widerspruch mehr.

Oder, wie es der spätere Bundespräsident Walter Scheel 1970 formulierte: "Aber das macht nicht den verantwortungsbewussten Politiker aus, Meinungsforschung zu treiben, um zu wissen, was populär ist. Die Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun – und es populär zu machen." JMW.

Kommentare

#3 -

Manfred Ronzheimer | Mo., 05.01.2026 - 17:19
Wie könnte es aussehen, ein glaubhaftes Narrativ von Aufbruch und Optimismus? Ein Narrativ, in dem Innovationen die entscheidende Rolle spielen würden? Ich habe es einmal mit KI durchgespielt. "Perplexity""erhielt von mir folgenden Prompt: 

"Kanzler Merz hat gesagt, Innovationspolitik habe für ihn die allererste Prioriät. In seiner Neujahrsansprache war davon nichts zu merken. Das Stichwort Innovation kam nur in einem einzigen Satz vor. Wie hätte die Neujahresansprache aussehen müssen, wenn er Innovation zum zentralen Schwerpunkt seiner Wirtschaftspolitik und der Regierunsgpolitik für 2026 gemacht hätte? Du kann dabei seine Ansprachen bei der Acatech vom 14. Oktober (https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/kanzler-rede-acatech-2389266) und beim Start der Hightech-Agenda vom 29. Oktober (https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-hightech-agenda-2391454) benutzen.
 
Hier das Ergebnis:
 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
ein neues Jahr beginnt. Wir blicken auf 2025 zurück, ein Jahr geprägt von tiefgreifenden Herausforderungen. Der Krieg in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, die wirtschaftlichen Turbulenzen durch Energiepreise und Lieferkettenstörungen, die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie und der drängende Klimawandel haben uns gefordert wie selten zuvor. Viele Familien spüren die Belastungen im Portemonnaie, Unternehmen kämpfen um ihre Wettbewerbsfähigkeit, und junge Menschen fragen sich, ob die Zukunft noch greifbar ist.
 
Doch genau hier, in dieser Bewährungsprobe, liegt unsere größte Chance. 2026 wird das Jahr des Aufbruchs für Deutschland. Es wird das Jahr, in dem wir unsere Stärken neu entdecken und nutzen: durch Innovation. Innovationspolitik ist für unsere Regierung nicht nur eine unter vielen Prioritäten – sie ist die allererste. Sie durchzieht jede Facette unserer Arbeit: Wirtschaftspolitik, Sicherheitspolitik, Sozialpolitik. Innovation schafft Wohlstand, sichert Unabhängigkeit und weckt den Glauben an eine bessere Zukunft. Ohne technologische Souveränität droht uns Abhängigkeit von fremden Mächten, mit ihr werden wir zu Vorreitern, die die Welt prägen. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen – mit Zuversicht, Mut und unermüdlichem Tatendrang.
Wir leben in einer Zeit globaler Wettrennen, die an historische Momente erinnern. Denken Sie ans Rainhill-Rennen von 1829: Die Rocket-Lokomotive besiegte die Konkurrenz und leitete die industrielle Revolution ein. Heute konkurrieren Supermächte wie die USA und China mit gigantischen Investitionen in Zukunftstechnologien. In den USA entstehen AI-Gigafactories, China dominiert die Mikroelektronik-Produktion. Deutschland darf und wird nicht zurückfallen.
 
Unsere Antwort ist die Hightech-Agenda Deutschland – ein umfassender Plan, der Innovation zum Kern unserer Regierungspolitik macht. Sechs Schlüsseltechnologien stehen im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Kernfusion und klimaneutrale Mobilität. In KI werden wir Hubs aufbauen, die europaweit führend sind, mit Algorithmen, die nicht nur effizient, sondern ethisch einwandfrei arbeiten. Quantentechnologien ermöglichen unhackbaren Datenschutz und revolutionäre Simulationen für Medizin und Materialforschung. Mikroelektronik sichert unsere Chip-Versorgung – wir bauen eigene Fabriken, um nie wieder erpressbar zu sein. Biotechnologie bekämpft Krebs und entwickelt personalisierte Therapien. Kernfusion verspricht unbegrenzte, saubere Energie: 2026 starten wir den Aktionsplan für das erste kommerzielle Fusionskraftwerk in Europa. Und klimaneutrale Mobilität bringt Wasserstoff- und batteriebasierte Lösungen in den Alltag. Diese Technologien sind keine ferne Vision – sie sichern Jobs, Energieunabhängigkeit und unsere Verteidigungsfähigkeit in einer unsicheren Welt.
Innovation lebt jedoch nicht von Ankündigungen allein, sondern von Taten und von Ihnen, den Menschen in unserem Land. Deshalb legen wir für 2026 einen klaren Fahrplan vor, der greifbare Fortschritte bringt. Zuerst bauen wir unsere Forschungsstärke massiv aus: Bis 2030 steigern wir die öffentlichen und privaten Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Forschungszulage für Unternehmen verdoppeln wir, damit jedes KMU – sei es in Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Berlin – innovieren kann, ohne bürokratische Hürden. Das Innovationsfreiheitsgesetz, das wir noch in diesem Jahr verabschieden, reduziert unnötige Regulierungen, schützt Patente und gibt Forschern den Freiraum, den sie brauchen. Ein neues Forschungsdatengesetz öffnet Datenpools für die Wissenschaft, fördert Open Access und beschleunigt Entdeckungen.
 
Wir mobilisieren zudem 20 Milliarden Euro an Wagniskapital über eine nationale Innovationsförderbank, die Start-ups in unseren Schlüsseltechnologien unterstützt. Regulierungen für High-Tech-Investitionen lockern wir, damit Venture-Capital aus aller Welt nach Deutschland fließt.
 
Und wir reformieren das Ausländerrecht: Ein schnelles Visum für Top-Talente – Ingenieure aus Indien, Forscher aus Asien, Unternehmer aus aller Welt –, damit wir die Besten binden. Diese Maßnahmen schaffen nicht nur Hunderttausende hochqualifizierter Jobs, sie machen Innovation zum Alltagserlebnis: Denken Sie an den Mittelständler in Baden-Württemberg, der mit KI seine Produktion optimiert, oder die Biotech-Firma in Hamburg, die ein neues Medikament auf den Markt bringt.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich weiß, wie müde viele von Ihnen sind. Die endlosen Krisen, die negativen Schlagzeilen, die Unsicherheiten haben Zweifel gesät. Die Schwarzmaler und Angstmacher dominieren die Debatte und rauben den Mut. Doch genau deswegen brauchen wir einen neuen Optimismus, der aus greifbaren Erfolgen wächst. Innovation motiviert, weil sie zeigt: Die Zukunft liegt in unserer Hand.
 
Stellen Sie sich vor, wie junge Menschen in Berliner Hackathons die nächste KI-App entwickeln, die Millionen hilft; wie Familien in Stuttgart von günstiger Fusionsenergie profitieren und ihre Rechnungen sinken sehen; wie Arbeiter in Dresden Chip-Fabriken bauen und stolz auf ihre Arbeit blicken. Wir wecken diesen Optimismus, indem wir jeden einbinden. In Schulen starten wir MINT-Förderprogramme: Jedes Kind lernt Programmieren, bastelt Roboter und entdeckt die Magie der Quantenwelt – kostenlos, landesweit. Berufstätige erhalten flexible Weiterbildungen in KI, Quanten und Biotech, online und vor Ort, mit Lohnersatz. Große Unternehmen wie Siemens, SAP oder BioNTech werden zu Vorbildern: Sie öffnen Türen für Azubis und motivieren durch Erfolgsgeschichten.
 
Regional bauen wir Brücken: Innovationsprämien für Schülerideen, Bürgerforen in Ihrer Kommune zu Hightech-Themen, Hackathons mit lokalen Firmen. Gewerkschaften, Länder und Wissenschaft arbeiten zusammen – denken Sie an Kooperationen wie das Fraunhofer-Institut mit Mittelstand. So entsteht Stolz: Der Stolz einer Nation, die Höhenflugzeuge, Autos und Erneuerbare erfunden hat und nun KI und Fusion meistert. Jeder kann beitragen – teilen Sie Ideen mit Nachbarn, melden Sie sich für Kurse an, gründen Sie.
Dieser Optimismus speist sich aus ersten Siegen. 2026 feiern wir Meilensteine: Der Aktionsplan Kernfusion mit Baubeginn für Prototypen; die Mikroelektronik-Strategie, die erste eigene 2-Nanometer-Fabrik einweiht; KI-Hubs in Frankfurt und München, die Tausende beschäftigen. Sie spüren es im Alltag: Neue Jobs in Ihrer Region, smartere Medizin, die Leben rettet, bezahlbare E-Mobilität. Unsere Geschichte lehrt uns: Nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir das Wirtschaftswunder geschaffen. Nach der Wiedervereinigung die Ostmoderne. Nun der Hightech-Aufbruch. Schütteln Sie die Skepsis ab. Reden Sie positiv, lernen Sie dazu, engagieren Sie sich. Zukunftsoptimismus ist ansteckend – lassen Sie uns ihn verbreiten.
Innovation stärkt auch unsere Sicherheit. Sie macht die Bundeswehr fit mit Drohnen, Cybertools und autonomen Systemen. Sie schützt vor Abhängigkeiten und fördert Frieden durch Stärke. In der Ukraine unterstützen wir entschlossen, aber klug – mit Technologie, die hilft. Zuversicht wächst, wenn wir wissen: Deutschland steht wie ein Fels.
Besonders wichtig ist Innovation für die Klimawende und Nachhaltigkeit. Kernfusion liefert CO2-freie Energie ohne Ressourcenknappheit, Quantentechnologien optimieren Kreisläufe in der Industrie, KI prognostiziert Wetterextreme präzise und steuert smarte Netze. Biotechnologie schafft nachhaltige Materialien, klimaneutrale Mobilität reduziert Emissionen im Verkehr. In Deutschland gelingt die grüne Transformation durch Technologie – bezahlbar, wirksam und inklusiv, ohne die Wirtschaft zu belasten. So schützen wir unsere Umwelt und sichern Wohlstand für Generationen.
Wir kümmern uns um soziale Gerechtigkeit, denn Innovation schafft Wohlstand für alle und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Hightech-Sektor entstehen gut bezahlte Jobs mit Löhnen, die Familien Sicherheit geben. Für Betroffene aus traditionellen Branchen bieten wir faire Übergänge: Umfassende Umschulungsprogramme mit Garantie auf neue Qualifikationen, finanzierte Weiterbildungen und regionale Jobzentren. Keiner wird zurückgelassen.
 
Anders als in den USA, wo Innovation oft die Reichen reicher macht und Spaltungen vertieft, sorgt unser europäischer Weg für Verteilung: Durch Mitbestimmung, starke Gewerkschaften und soziale Puffer schaffen wir sozialen Frieden. Technologie reduziert Ungleichheit, indem sie Produktivität steigert und Erträge breit streut – für Arbeiter, Mittelstand und Alleinerziehende. Das bindet uns zusammen, schafft Vertrauen und verhindert Konflikte. Innovation heilt unsere Gesellschaft, statt sie zu zerreißen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 2026 ist unser Jahr. Nehmen Sie es aktiv in Angriff. Feiern Sie mit Familie, teilen Sie Hoffnung, bauen Sie Neues. Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Erfolg und unerschütterlichen Zukunftsoptimismus. Ein frohes, innovatives Neues Jahr! Gott schütze Deutschland.

#5 -

Lebensreformer | Sa., 10.01.2026 - 20:22

Ausgerechnet in der grünen Hochburg BW wird die AfD Anfang März die Grünen überholen. Dann fällt entweder die Brandmauer oder es gibt eine Neuwahl des Bundestages.

 

#5.1 -

Wolfgang Kühnel | Mi., 14.01.2026 - 11:52

Antwort auf von Lebensreformer (nicht überprüft)

Erstens weiß noch niemand, wie die Wahl ausgehen wird (die letzte Umfrage stammt vom 16.10.2025), zweitens zieht eine Landtagswahl keine Neuwahl des Bundestages nach sich, drittens hat der Beitrag #5 inhaltlich nichts mit dem obigen Artikel zu tun, und viertens führt der angegebene Link auf die Seite einer religiösen Sekte und hat nichts Erkennbares mit dem ganzen Thema zu tun.

Mitglied seit

1 Jahr

#5.1.1 -

jmwiarda Mi., 14.01.2026 - 16:54

Antwort auf von Wolfgang Kühnel (nicht überprüft)

Vielen Dank für den Hinweis zum Link. Ich habe diesen entfernt.

Ihr Jan-Martin Wiarda

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