Wo Geld ist, ist auch ein Weg
Wenn so viel vom Kooperationsverbot geredet wird, mache ich das auch nochmal: Eine Bestandsaufnahme.
EIN ZIEL ZUMINDEST hat das ständige Gerede vom Kooperationsverbot schon mal erreicht: Die Leute wollen wissen, was es eigentlich auf sich hat mit diesem sperrigen Wort, das in kaum einem Tweet, keiner Pressemitteilung und erst recht bei keinem Wahlkampfauftritt sozialdemokratischer oder linker (Bildungs-)Politiker fehlen darf.
Und das Interesse wächst in diesen letzten Wochen vor der Bundestagswahl. Woher ich das so genau weiß? Weil kein zweiter Artikel auf meiner Website so beständig, so häufig und gleichbleibend geklickt wird wie der, den ich bereits im vergangenen Oktober mit der Überschrift „ Was ist eigentlich das Kooperationsverbot ?“ versehen habe. Und jedes Mal, wenn SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz das Wort in den Mund nimmt, springen die Zahlen dieses recht kurzen Erklärstücks nochmal nach oben. Ein suchmaschinentaktischer Glücksgriff meinerseits, so scheint mir, wenn auch kein beabsichtigter.
Belegen die vielen Klicks automatisch die bildungspolitische Relevanz? Fest steht: Die vermeintliche Problematik, die der Begriff umschreiben soll, besteht schon länger als die aktuelle Wahlkampfphase, doch erst durch die zuletzt gehäuften Politikerreden scheinen viele Menschen sich ernsthaft mit dem Kooperationsverbot zu befassen. Vielleicht, weil es doch nicht so wichtig für ihr tägliches Leben ist? Oder weil viele von ihnen vorher dem ...
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