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Offene Türen, geschlossene Kassen

An Deutschlands Hochschulen sinkt der Anteil von NC-Studiengängen von Tief zu Tief. Das freut Studieninteressierte. Doch die Hochschulen stecken in der Zwickmühle.
Grafik des CHE zum Anteil zugangsbeschränkter Studienangebote im WS 25/26

Grafik aus dem "CHECK Zugangsbeschränkungen an deutschen Hochschulen 2025/26", CHE gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung.

DIE HOCHSCHULEN HABEN ihre Tore weit geöffnet: Nur noch 32,5 Prozent aller Studiengänge in Deutschland haben im kommenden Wintersemester einen NC. Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende Trend zu immer weniger Zugangsbeschränkungen fort, berichtet das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in seiner jährlichen Analyse .

"Die meisten Studierenden in Deutschland können mittlerweile das Fach ihrer Wahl auch an ihrer Wunschhochschule studieren", sagt CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister laut Pressemitteilung. Das CHE berücksichtigt örtliche Zulassungsbeschränkungen, bundesweite NCs wie Medizin oder Pharmazie und weitere Studienangebote, bei denen ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung stattfinden. Vergangenes Jahr lag die NC-Quote noch bei gut 35, vor zehn Jahren bei 42 Prozent.

Von der Notwehr zum NC-Niedergang

Wie grundsätzlich sich die Situation an den Hochschulen verändert hat, wird deutlich, wenn man noch weiter zurückgeht. Etwa ins Jahr 2007 , als die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, im Zusammenhang mit den damaligen NC-Rekordquoten von "Notwehr" sprach: "Wenn der Staat uns nicht genug Geld zur Verfügung stellt, müssen die ...

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Kommentare

#1 -

David J. Green | Do., 03.07.2025 - 00:38

Ich frage mich, ob der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge überhaupt die richtige Kenngröße ist: mich würde eher der Anteil Studierender in zulassungsbeschränkten Studiengängen interessieren.

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