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Rettungsaktion hinter verschlossenen Türen

Vertrauliche Gespräche, ein unscheinbarer Beschluss: Wie Bund und Länder die föderale Wissenschaftsfinanzierung gegen Angriffe von Rechtsaußen wappnen wollen. 

GWK-Website

Startseite der GWK-Website (Screenhot).

VOR ZEHN TAGEN hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) sich im Schweriner Schloss getroffen, doch über ihren wichtigsten Beschluss wollte sie anschließend nicht reden.

Die GWK-Pressestelle verschickte Meldungen zur Verstetigung des Netzwerks Universitätsmedizin, zu zusätzlichen Investitionen in die HAW-Forschung und zur Wahl Christine Burtscheidts zur Generalsekretärin. Was die Öffentlichkeit nicht erfuhr: dass die GWK ihre Grundregeln ändern will, um sich selbst und die Architektur der deutschen Forschungsfinanzierung vor Angriffen von Rechtsradikalen zu schützen.

Dass die Ministerinnen und Minister am Vorabend der offiziellen Sitzung beim informellen Kaminabend über die Bedrohungen durch mögliche AfD-Wahlerfolge bei Landtagswahlen diskutieren wollten, hatte ich hier im Blog berichtet . Dass sie dann im offiziellen Teil per Tischvorlage einen Beschluss fassten, zeigt: Man will keine Zeit mehr verlieren. Bis Herbst, wenn in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gewählt wird, soll alles unter Dach und Fach sein.

Auf den ersten Blick kommt der Beschlusstext unspektakulär daher. Er umfasst einen einzigen langen Satz in Behördendeutsch: "Die Konferenz bittet den Ausschuss, ihr bis zur Sitzung am 10. Juli 2026 Änderungsvorschläge zum GWK-Abkommen und insbesondere korrespondierender Normen in ...

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Kommentare

#1 -

Gerd Ludwig  | So., 08.03.2026 - 14:45

Dem Kommentar kann man eigentlich nur voll und ganz zustimmen. Wer sich einer undemokratischen Politik auch im Schul- und Hochschulwesen bedienen will, muß in die Schranken verwiesen werden. Wer einer Partei folgt, die sich mit ihrer Vettern"wirtschaft" an unserem Geld bereichern will, sollte überlegen, was er tut. Noch ist es nicht zu spät, diese blau-braune Politik zu verhindern.

 

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