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Und zack

Bis die Online-Antragsplattform an den Start ging, war die Umsetzung der 200-Euro-Hilfe für Studierende und Fachschüler ein einzigartiges politisches Gewürge. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen – und macht Hoffnung.

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Artikelbild: Und zack

Screenshot der Startseite des Antragsportals mit den aktuellen Erfolgszahlen.

DER ERFOLG hat wie immer viele Väter und Mütter. Den früheren Chef der Piratenpartei und jetzigen FDP-Politiker Bernd Schlömer zum Beispiel, der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales von Sachsen-Anhalt ist. Nach sieben Tagen Wirkbetrieb "sind wir mit der Lösung einer von uns in fachlicher Verantwortung erstellten Plattform für die #Einmalzahlung einer Energiepreispauschale für etwa 3,5 Mio Student:innen und Fachschüler:innen sehr sehr zufrieden", schrieb er am Dienstag auf LinkedIn.

Dann ist da Markus Richter, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik oder kurz "CIO", der Anfang der Woche ebenfalls die Plattform-Performance pries – als Beispiel dafür, dass der Start seine Verpflichtung aus dem Onlinezugangsgesetz nachkomme. "Die #BundID ist dafür eines der weltweit besten und sichersten Zugänge", twitterte Richter. "Schon über 1 Mio. Menschen mit BundID-Konto."

Am zufriedensten – ja, erleichtertsten – dürfte freilich Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sein, die im Gegensatz zu Schlömer, dessen Chefin Lydia Hüskens oder "Bundes-CIO" Richter wegen der versprochenen 200-Euro-Einmalzahlung monatelang im Sturm stand. ...

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Kommentare

#2 -

EmCe² | Do., 23.03.2023 - 10:11
Eine gute Beschreibung des Sachstandes, der endlich mal eine - den vor allen anfänglich durch EPPSG-Bashing bestimmte - Berichterstattung ermöglicht. Die Zahlen sprechen für sich, völlig unabhängig, was man vom EPPSG bzw. seiner Historie bis heute hält, das Verfahren tut das, was es soll. Anträge hochautomatisiert und schnell bearbeiten, Geld auszahlen...



Was man dabei jedoch meiner Ansicht nach nicht aus den Augen verlieren sollte...

1. ("Elisabeth" hatte es bereits skizziert) Welche Aufwände, die in den jeweiligen Landesministerien, in den "zuständigen Stellen" sowie den angebundenen Bildungseinrichtungen entstanden sind, ist nicht bezifferbar. Von vornherein war klar, dass diese auch in keiner Art ...

#3 -

EmCe² | Do., 23.03.2023 - 10:13
Teil 2:

5. Ich bin gespannt, ob und wenn ja wann man aus dem BMBF erfährt, über welchen Zugangsweg (geeint ist die BundID-Registrierung) neue Logins seit März 2023 erfolgten. Von dem was man hört, macht insbesondere die Variante "elektronischer Personalausweis" hier Probleme. Meiner Vermutung nach hat der überwiegende Teil die unsicherste Variante Email & Passwort (zusammen mit der von der Hochschule erhaltenen PIN!) genutzt. Weil es schnell und unkompliziert ist und - weil es oh Wunder funktioniert. Das ist genau das, was ein Großteil der Hochschulen und auch Landesvertreter bereits vorher prognostiziert haben. Das BMBF hat bis der Druck immer ...

#4 -

TP | Fr., 24.03.2023 - 12:28


Bei aller "Freude" über das Funktionieren der Plattform finde ich spannend, dass bislang kaum Diskussionen über die "Prüfung der Berechtigung" zu lesen/ zu hören war: Trotz entsprechender Hinweise, dass das Verfahren perfekt geeignet ist für "Ticketstudierende", die doppelt kassieren (einmal als Arbeitnehmer über ihren Job) und einmal als engagierte Studierende der Physik oder Archäologie gab es keinerlei Ansatz, hier einen Prüfmechanismus einzubauen. Im Gegenteil: Wenn mensch darauf hinwies, dass hier gerade die "gut bezahlten" Akademiker (die primär des Tickets einem Zweitstudium nachgehen) ein zweites Mal kassieren, kam nur der Hinweis, dass man das nicht zu laut sagen mögen und dass ...

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