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Der Angriff auf die Forschung beginnt bei den Daten

Der Kampf von Trump-Regierung, Techunternehmen und autoritären Kräften in Europa gegen den Digital Services Act ist auch ein Kampf gegen die unabhängige Forschung – und zeigt damit, was auf dem Spiel steht. Ein Gastbeitrag von David Alders.
Portraitfoto David Alders, an einem Tisch sitzend, mit dunkelgrauem Hintergrund.

David Alders arbeitet als Projektmanager für die Stiftung Mercator. Dort entwickelt und begleitet er Förderungen, die sich mit der digitalen Transformation demokratischer Öffentlichkeit beschäftigen. Die Stiftung Mercator fördert die im Beitrag genannten Organisationen HateAid und Democracy Reporting International. Foto: Peter Gwiazda.

RESILIENZ IST EIN LEITMOTIV unserer Zeit – auch in forschungspolitischen Debatten . Die Angriffe auf die Wissenschaft in den USA seit dem zweiten Amtsantritt von Donald Trump wirken wie ein Weckruf. Dass diese Entwicklungen sich schon heute auf die Wissenschaftsfreiheit in Europa auswirken, wird dabei bislang oft übersehen. Vor unseren Augen läuft ein Testfall. Gegenstand ist der Digital Services Act (DSA): Eine europäische Verordnung, die digitalen Plattformen mehr Verantwortung und Transparenz auferlegt – und gerade deshalb massiven Widerstand der US-Regierung hervorruft.

Unheilige Allianz gegen den DSA und unabhängige Forschung

Die Trump-Administration hat den Kampf gegen den DSA zu einem  außenpolitischen Ziel erklärt. Sie diffamiert das Gesetz als "Zensur" und  droht seit einem Jahr mit Einreisebeschränkungen. ...

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Kommentare

#1 -

Laubeiter | Di., 05.05.2026 - 14:32

Hier ist von den USA die Rede. Mich würde im Zusammenhang des DSA der EU interessieren, wie Tiktok, eine Firma aus China, sich zur Vorgabe des DSA der EU verhält, der  TikTok zu data sharing mit Forscher:innen verpflichtet.

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