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Die notwendige Zumutung der Komplexität

  • Jugendliche sitzen draussen nebeneinander und nutzen ihre Smartphones.

Früher als gedacht legt die unabhängige Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" ihre Bestandsaufnahme vor. Ihre Empfehlungen folgen im Juni, doch schon jetzt ist die Botschaft klar: Wer die Probleme lösen will, muss an Strukturen arbeiten – sonst bleibt jedes Social-Media-Verbot Symbolpolitik.

Richtig, unausweichlich, gut für alle

  • Warnhinweis "Stop Look Listen" auf Asphalt.

Die NRW-Landesregierung will mit dem neuen Hochschulstärkungsgesetz auch den Schutz vor Machtmissbrauch und Diskriminierung verbessern. Die Debatte um den Gesetzentwurf legt zugleich die Widerstände im System offen. Ein Gastbeitrag von Tanja Hagedorn, Sophia Hohmann und Susanne Täuber.

Uneinig, wie einig man sich ist

  • BAföG-Werbespot

Erstmals bringt ein CDU-Haushälter im BAföG-Streit eine Verschiebung der Reform ins Spiel – während seine SPD-Kollegin optimistisch von der Einigung auf einen Weg spricht.

Abschied einer leisen Treiberin

  • Theresa Schopper

Mit Theresa Schopper verlässt nun wohl auch die einzig verbliebene Initiatorin von "Bessere Bildung 2035“ die Bildungsministerkonferenz. Was das bedeutet.

Die Folgen der Empörung

  • Portraitbild Lothar Zechlin vor schwarzem Hintergrund.

Der Streit um die Kunstakademie Düsseldorf zeigt, wie ein überdehntes Antisemitismusverständnis die Hochschulen unter Druck setzen kann. Auf der Strecke bleiben Differenzierung und Freiheitsräume für Kunst und Wissenschaft. Ein Gastbeitrag von Lothar Zechlin.

Angst, Anfeindungen, "kodierter" Antisemitismus

  • Silben

Antisemitische Vorfälle bestimmen nicht allein das Klima an den Hochschulen für jüdische Studierende. Ihre jüdische Identität wird dauernd politisiert, sie müssen sich erklären oder ideologisch positionieren. Eine Analyse.

"Eine extreme Belastung"

  • Ron Dekel

Jüdische Studierende möchten sich ganz normal an den deutschen Hochschulen bewegen, sagt Ron Dekel, der Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschland, JSUD, im Interview. Es herrsche aber ein Gefühl allgegenwärtiger Bedrohung.

Die trügerische Sehnsucht nach dem "Kern" der Wissenschaft

  • Illustration einer Gruppe von Menschen mit Sprechblasen.

Die Kritik an zu viel Normativität und gesellschaftlichem Engagement in der Wissenschaft ist doppelt falsch. Sie schwächt die Qualität der Forschung – und nützt denen, die Wissenschaft politisch begrenzen wollen. Ein Essay.

Der Preis des Funktionierens

  • Portraitfoto Dennis Meistereck vor heller Backsteinmauer.

Viele Lehrkräfte und Wissenschaftler:innen gehen über ihre Grenzen. Das hat mit den Strukturen zu tun, aber auch mit dem, was sie sich selbst abverlangen. Ein Gastbeitrag von Dennis Meistereck.